Buch / DVD
 

Anica auf Sevilla und Miriam auf Morix sollen gesittet durch den Wald traben. Ihre Pferde neigen dazu, den Galopp einzufordern. Auch das ist eine wichtige Arbeit, denn Pferde brauchen einerseits das Galoppieren für Psyche und Stoffwechsel aber andererseits müssen sie sich auch sagen lassen, wann es losgeht.....

Das hat ja ganz gut geklappt.  Anica braucht noch im Notfall ein Pelham, das sonst immer locker durchhängt. Im Ernstfall ließ sich Durchgängerin Sevilla sonst nicht mit einem normalen Gebiss davon abhalten, einfach loszugaloppieren.

Jetzt darf sie galoppieren, sozusagen als Belohnung für den schönen Trab.

Am anderen Tag wird in der Gruppe geritten, auch Trakehnerwallach Jaward muß kontrollierter geritten werden, weil er sich gern mal vor der Galoppstrecke aufspult. Früher hat Jaward nicht galoppieren können und Véronique mußte ihm das Galoppieren immer wieder anbieten, weil er seine Hinterhand dazu überhaupt nicht einsetzen konnte. Jetzt, wo er es kann, sieht er nicht ein, warum er bei bestimmten Strecken Schritt gehen soll.
Jaward wird nur am leichten Hanfboseil geritten. Hier ist die kritische Stelle, der Start! Werden sie die Pferde überzeugen können, nur zu traben?
Oh, die Anderen sind einfach abgehauen. Jaward will natürlich hinterher aber Véronique kann ihn mit Gewicht (nach vorn) Stimme halten, obwohl sie nur am leichten Boseil reitet, damt kann ein Pferd locker machen,was es will.
Nun wendet sie ihn um und er darf irgendwann hinter her. Ein so energievolles Pferd gebisslos mitten auf einer Galoppstrecke hinter einer davongaloppierenden Gruppe zu halten, das  ist schon toll. Hut ab vor Dir, Véronique!!!
Am anderen Tag wird es auf´s Neue versucht....
Die erste Strecke ist geschaftt Morix trägt vorsichtshalber vorübergehend ein Pelham , daß im Laufe der Woche jedoch gegen eine Trense ausgetauscht werden kann. Er braucht lediglich eine klare Führung von Miriam. D.h. ihre Signale müssen klar und deutlich sein, damit Morix sie auch verstehen kann. Morix ist vom Charakter ein unsicheres Pferd, das schnell zur Flucht neigt, wenn er sich nicht sicher fühlt. Er muß vertrauen können.

Das Traben klappt, super! Anica hat dieses Mal eine ungebrochene Trense ausprobiert. Im Laufe des Kurses zeigt sich jedoch, daß Sevilla im Gelände immer mal wieder eigene Wege gehen will und sei es mitten durch das Unterholz....

Anica wird imer wieder ausprobioeren müssne, was geht udn was nicht.... auch Sevilla wird irgendwann einmal gebisslos zu reiten sein.....