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Das sind Irina und ihr 3-jähriger Anglo-Araber/ Hannoveraner-Mischlingshengst Nabigah. Nabigah knabbert hier an seinem Strick, Irina hat ihn soeben gerade gestellt. Das ist gerade bei Junghengsten sehr wichtig. Das Schrägstellen artet sonst schnell in Respektlosigkeit aus. Das Knabbern ist eine Übersprungshandlung, weil Nabigah eigentlich "sein Ding machen" wollte.

Hier stehen die beiden vertrauensvoll zusammen, nachdem Irina ihn kurz gearbeitet hat. Nabigah ist ein freundlicher, sensibler und anhänglicher Hengst.

Kastriert man einen so feinen, sensiblen Hengst wie Nabigah, dann bekommt man schnell einen unsicheren und auch sehr ängstlichen Wallach.

Um Nabigah einmal etwas Neues zu bieten,will Irina ihn hier mit 2 Pads longieren. Nabigah hat schon eine gute Muskulatur, auch das macht Hengste aus, sie können einen Menschen einfach besser tragen.

2 Pads sind eine gute Alternative zu den oft drückenden Sätteln und sie setzen den Reiter in einen optimalen, natürlichen Sitz.

Uihh, ist das fremd auf den Rücken.. es ist normal , dass einige Pferde erst einmal buckeln, wenn sie das erste Mal einen Fremdkörper auf dem Rücken spüren und zwar vorwiegend beim Angaloppieren - dann spüren sie die Gurtung vermehrt. Man muss dann das Pferd ganz normal weiterarbeiten und selbst Ruhe verbreiten. Wird es ruhiger und hört auf zu buckeln,dann muss man es sofort reinholen und ausgiebig loben.

Etwas später hat Nabigah schon keine Probleme mehr mit den Pads auf dem Rücken.  Irina soll nun das erste Mal aufsteigen. Damit hätte sie selbst nicht gerechnet. Der junge Hengst soll sich lediglich an das Gewicht auf seinen Rücken gewöhnen, zum Reiten ist er aber noch nicht reif.
Er lässt sie ruhig aufsteigen und Irina füttert ihn sofort auf der anderen Seite, damit er das Aufsteigen mit etwas Positivem verbindet. Das Füttern auf der anderen Seite hatte Irina schon zuvor ohne das Aufsitzen geübt. Dan steht als Helfer dabei. Bei den ersten Malen ist dies mit einem geeigneten Helfer sicherer, da er das Pferd einen kurzen Moment am Ausbrechen hindern kann.
Nabigah denkt nun nach. Irina sitzt noch etwas verspannt, weil das eine neue Erfahrung für sie ist. Nabigah ist nämlich ein "Weideunfall" und Irina arbeitet eigentlich seine Mutter, ein sehr edles aber ehemals recht schwieriges Pferd. Nun hat sie mal so eben einen Junghengst bekommen...

Nabigah soll langfristig in sehr gute Hände abgegeben werden, wo er Hengst bleiben kann.

Irina ist noch in der Ausbildung und kann weder finanziell noch zeitmässig auf Dauer 2 Pferden gerecht werden.

Der Hengst steht in Raum Göttingen mit einem anderen Hengst zusammen und muss nicht auf Biegen und Brechen weg.

Er wird ca. 1.60 m Stockmass bekommen, ist gut sozialisiert und eignet sich auch für Frauen.

Stand:November 2008