Buch / DVD
 

Pintowallach Shannon tritt gut unter seinem Schwerpunkt. Früher  fiel er bei der Bodenarbeit sehr auseinander und spulte ab, d.h. das Pferd reagiert nicht mehr auf Körpersignale sondern geht mechanisch seine Runden.
Shannon streckt sich hier im schwungvollem Trab gut ab. Der ehemals sehr verspannte Shannon hat von Juttas Arbeit nun profitiert . Miittels Körpersprache verkleinert Jutta hier den Zirkel und Shannon biegt sich nun vermehrt nach innen.
Jutta verlässt jetzt die Grundposition, die auf den Widerrist ausgerichtet ist  und geht in Richtung Schulter. Shannon reagiert mit vermehrter Innenbiegung, weicht aber noch nicht seitwärts kreuzend von ihr weg. Macht nichts, wir kommunizieren ja mit dem Pferd und je mehr ein Pferd bei uns ist und Spass an der Arbeit hat, desto eher wird es auf unsere Körperpositionen reagieren.

Hier arbeitet Jutta am Seil und übt neue körpersprachliche Positionen.

Der eigene Körperausdruck ist allerdings auch sehr wichtig, denn der überträgt sich auf das Pferd. Shannon trabt hier sehr schön aufgerichtet.

Nun klappt das auf die Schulterzugehen schon besser und Shannon biegt sich schön nach innen, richtet sich auf und beginnt später dann zu kreuzen, das innere Hinterbein ist bereits in der richtigen Position. Shannon ist durch die Arbeit viel stolzer geworden. Er war, wie so viele westernorientiert gearbeitete Pferde, ohne Stolz und wirkte im erstern Kurs eher gedrückt und gestresst, obwohl Jutta sehr freundlich zu ihm war.
Der nächste Schritt ist das Reiten. Jutta traut sich nun, auf dem Platz ohne Zaumzeug zu reiten, der feine, sensible und fleissige Shannon ist durch Juttas vorherige Arbeit auf dem Platz ruhig und entspannt.