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Die 5-jährige Trakehnerstute Hawa wird hier von ihrem Pflegemädchen Elisa gepadet. Hawa ist von ihren Grundnaturell her kein einfaches Pferd, weil sie schnell hektisch und guckig wird und dann auch zur Ängstlichkeit neigt. Elisa mit ihrer ruhigen und vertrauenserweckenden Ausstrahlung kann jetzt beginnen, Hawa an das Reiten zu gewöhnen. |
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Elisa füttert Hawa von der gegenüberliegenden Seite. Durch diese Vorübung verbindet ein Pferd das Überlegen über den Rücken mit etwas Positivem. Das Füttern muss immer von der dem Bock entgegengesetzten Seite erfolgen, andernfalls lernt ein Pferd sonst, sich vom Aufsteigbock wegzudrehen , um an das Futter zu kommen. Bei Pferden wie Hawa muss dieser Vorgang oft wiederholt werden, bis sie ruhig und sicher steht, wenn Elisa immer mehr über den Rücken lehnt.
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Nun kann aufgestiegen werden, Hawa schaut noch etwas skeptisch, was auch an der Ohrenstellung zu erkennnen ist, als Elisa sich langsam auf sie setzt. Véronique steht als Helferin dabei, falls Hawa ausbrechen sollte. |
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Elisa sitzt jetzt noch etwas angespannt auf den Pads und lobt Hawa nun ausgiebig. Diese denkt jetzt über den Vorgang nach,was man auch an ihrem Gesichtsausdruck erkennen kann. Der Vorgang des Aufsitzens sollte bei Pferden wie Hawa einige Male wiederholt werden. Die Stute ist zwar sehr intelligent, aber fühlt sich auch schnell überfordert, wenn Sie Dinge nicht sofort zuordnen kann. Elisa steigt nach dem Füttern von der Seite sofort wieder ab. |
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Zwischendurch darf die junge Hawa frei mitlaufen. Martine reitet Trakehnerwallach Flinn, an dem Hawa sich orientiert, vorweg. Hawa lernt so spielerisch das Gelände kennen und da Pferde ja durch Nachahmen lernen, auch, dass das Reiten etwas völlig Normales ist, denn sie sieht ja Martine auf Flinn reiten und nimmt wahr, dass der kein Problem damit hat. |
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Hawa braucht eine klare Führung, die ihr Elisa hier gibt. Gemeinsame Spaziergänge festigen die Bindung zwischen Mensch und Pferd. Führung bedeutet nicht unbedingt Dominanz, denn bei Hawa reicht es, wenn sie Elisa respektiert und ihr vertraut. Hawa kann sich deshalb an Elisa orientieren, weil sie Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt ,obwohl sie selbst noch sehr jung ist. Die hektische Hawa wird dadurch immer ruhiger im Laufe des Kurses.
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Nun wird nicht mehr in der Halle gearbeitet , sondern draussen auf dem Reitplatz Hawa, die übrigens eine Tochter von Araberstute Hadana ist ( Joels Pferd), wird hier mit Pads frei longiert. Hawa ist jetzt soweit, dass sie auch die vielen Eindrücke, die rund um den Reitplatz auf sie einprasseln, verar- beiten kann und sich an Elisa orientiert. Die Freude an der Arbeit und die Bindung zu Elisa überwiegen jetzt.
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Nun kann Elisa sich auch draussen draufsetzen. Hawa empfindet das Draufsitzen von Elisa mittlerweile als selbstverständlich und der nächste Schritt, das Gehen mit Reitergewicht, kann nun bald erfolgen.
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Hier wird noch einmal Spazierengegangen! Hawa ist eine Stute, die eine ganz enge Bindung zu ihren Menschen eingeht, die nicht auf Andere so ohne Weiteres übertragbar ist. Im sonst üblichen Beritt würde sie, wie ihre Mutter ehemals,ein sehr schwieriges Pferd werden.
Hast Du gut gemacht Elisa! Hawa wird es Dir lohnen!
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